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Windows 3.1 Solitaire online spielen

Microsoft Solitaire unter Windows 3.1 war mehr als ein Kartenspiel: Es brachte Nutzern Drag-&-Drop bei und wurde schnell zur Kult-Ikone der 90er-Jahre im Büroalltag

Entwickler: Microsoft
Genre: Card Game
Veröffentlicht: 1990
Dateigröße: 468.09 KB
Spielübersicht

Microsoft Solitaire unter Windows 3.1: Klein, aber mächtig

Kurzfassung: Microsoft Solitaire erschien erstmals mit Windows 3.0 im Jahr 1990 und war auch in Windows 3.1 (1992) enthalten. Es diente nicht nur zur Unterhaltung, sondern sollte Anfängern die Drag-&-Drop-Funktion mit der Maus beibringen – und wurde schnell zu einer Kultur-Ikone der 1990er-Jahre.

Wann erschien Solitaire?

Der offizielle Name lautet Microsoft Solitaire. Das Spiel wurde erstmals mit Windows 3.0 (1990) ausgeliefert und war auch in Windows 3.1 (1992) enthalten. Es handelte sich um die Klondike-Variante – in Deutschland oft einfach als „Patience“ bekannt. Spider Solitaire kam erst später in anderen Windows-Versionen hinzu.

Wichtig: „Spider Solitaire“ ≠ „Solitaire (Klondike)“. Unter Windows 3.1 war es Klondike, nicht Spider.

Warum fügte Microsoft Solitaire hinzu?

  • Leichte Unterhaltung: ein kleines Spiel, um Windows spielerisch auszuprobieren.
  • Schulung der Mausbedienung: insbesondere das Drag & Drop, das für viele Nutzer Anfang der 90er völlig neu war.

Spielregeln (Klondike in Windows 3.1)

Ziel

Alle 52 Karten auf die vier Fundament-Stapel (♠ ♥ ♦ ♣) legen, aufsteigend von Ass → König.

Aufbau

  • 7 Stapel im Tableau: Stapel 1 mit 1 Karte, Stapel 2 mit 2 Karten, … Stapel 7 mit 7 Karten (nur die oberste Karte offen).
  • Die übrigen Karten bildeten den Stock-Stapel.

Grundlegende Züge

  • Karten in abwechselnden Farben und absteigender Reihenfolge ablegen (z. B. 7♠ auf 8♥).
  • Asse starten die Fundament-Stapel.
  • Ganze gültige Sequenzen können zwischen Stapeln verschoben werden.
  • Leere Spalten dürfen nur mit einem König oder einem König-Stack belegt werden.

Optionen

  • 1 Karte ziehen: einfachere Variante.
  • 3 Karten ziehen: anspruchsvoller, erfordert Planung.
  • Punktesysteme: „Standard“ oder „Vegas“.

Tipp: Ein Doppelklick legt Karten automatisch auf die Fundamente, wenn möglich.

Fun Facts

  • Entwickler: Wes Cherry, damals Praktikant bei Microsoft.
  • Kartendesign: von Susan Kare, einer legendären Designerin vieler bekannter Icons.
  • Gewinn-Animation: das berühmte „Kartenfeuerwerk“ über den Bildschirm.
  • Büro-Duo: Solitaire und Minesweeper prägten die 5-Minuten-Pausenkultur im Büro.

Einfluss auf die Bürokultur

Da es auf fast jedem Windows-PC vorinstalliert war, wurde Solitaire eines der meistgespielten Spiele überhaupt. Es machte Windows für Einsteiger zugänglicher und prägte ungewollt einen Teil der Büro-Unterhaltung in den 1990ern.

Kurzer Zeitstrahl

JahrEreignis
1990Erstes Erscheinen von Microsoft Solitaire unter Windows 3.0.
1992Erneut enthalten in Windows 3.1; weltweite Popularität.
späte 1990erSpider Solitaire wurde in späteren Windows-Versionen populär.

FAQ

War das Solitaire in Windows 3.1 „Spider Solitaire“?
Nein – es war die Klondike-Version. Spider kam erst später hinzu.
Warum wurde das Spiel mitgeliefert?
Um kurze Unterhaltung zu bieten und den Maus-Drag-&-Drop zu lehren – eine Schlüsseltechnik für grafische Oberflächen.
Konnte man 1 oder 3 Karten ziehen?
Beides war möglich. 1 Karte war leichter, 3 Karten boten mehr Herausforderung.
Kann man das klassische Layout heute noch spielen?
Ja. Viele Klondike-Nachbildungen im Retro-Windows-Style sind online und mobil verfügbar. Suche nach „Klondike classic“ oder „Windows 3.x Solitaire“.

Jedes Spiel verwendet unterschiedliche Steuerungen, die meisten DOS-Spiele verwenden die Pfeiltasten der Tastatur. Einige nutzen die Maus, "Alt", "Enter" und die Leertaste.
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